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Mal was zur Mantelwellensperre

Da wir ja alle mittlerweile in mehr oder weniger besiedelten Gegenden wohnen, ist es immer eine gute Idee, seine Antennenleitungen so sauber wie möglich zu halten. Ein Dipol wird eigentlich mit einer symmetrischen Zweidrahtleitung (‚Hühnerleiter‘) gespeist. Die etwas schwierige Handhabung dieser Leitungen verlangt jedoch normalerweise die Speisung ‚unserer Antenne‘ mit einem (unsymmetrischen) Koaxkabel. Dazu kommt, dass die absolut symmetrische Antenne nur in Simulationen existiert. Genausowenig wie ein gestreckter Dipol ein ideales Ausbreitungsdiagramm oder eine Inverted V eine ideale Rundstrahlcharakteristik ihr Eigen nennt. Es bilden sich Unsymmetrien, die zur Ausbildung von Strömen meist auf dem Aussenmantel eines Koaxkabels führen. Die man allgemein mit Mantelwellen bezeichnet und die u.U. in besagten besiedelten Gebieten zu allerlei unliebsamen Dingen führen können, von denen die Stimme des Operators im nachlässig verlegten Lautsprecherkabel des PC’s von Nachbars Tochter die das Geringste Problem darstellt.
Also versucht man, den Störungen mit Sperren, eben mit Mantelwellensperren Mantelwellensperren Herr zu werden. Die Literatur zu diesen Konstukten ist unendlich.
So eine Sperre soll nur eins tun: Eventuelle Ströme auf dem AUSSENMANTEL eines Koaxkabel, so gut es geht, verhindern oder zumindest zu dämpfen. Am besten macht man dies, indem man sein Koax schlicht in der Erde vergräbt. Nichts dämpft besser. Für alle anderen hab ich mal einige einfache Sperren ausprobiert und mit dem VNA gemessen.
Beginnen wir mit dem einfachsten Konstrukt. Einige Windungen Koaxkabel sind gut für ein einzelnes Band zu gebrauchen. Der Kabelmantel dient als Induktivität und die Kopplung der Wicklungen liefert die nötige Kapazität. Das folgende Bild zeigt 4 Windungen H155 mit etwa 15 cm Durchmesser mit dem dazugehörigen Dämpfungsverlauf zwischen 1 Mhz und 50 Mhz.

purSAMSUNG CSC

Wie man sieht, liefert dieses einfache Konstrukt bereits eine Dämpfung von > 10 db ab 12 Mhz bis etwa 40 Mhz. Es geht aber noch besser. Beim Vertreiber des bekannten portable Hexbeams ist für €20 ein Klappferrit (Fair-Rite® # 0431177081) erhältlich, den ich gerne für soetwas einsetze. Mal sehen, was der so bringt:

fairiteSAMSUNG CSC

 

Man sieht, dass die Dämpfung in dem Bereich, der uns interessiert, wesentlich höher ist. Ein Variieren mit Windungszahl und Durchmesser dürfte hier auch noch einiges an Tuningmöglichkeiten bringen.  Zuletzt konnte ich es mir nicht nehmen lassen, mal was ganz Einfaches auszuprobieren. Die Bastelkiste hatte noch eine Handvoll ‚No Name‘ Ferrite, die ich mal bei Pollin für rund €0.10 das Stück gekauft habe. Hier die garnicht so unüblen Ergebnisse:

 

pollinSAMSUNG CSC

 

Man sieht unschwer, dass auch die <€2.00 Sperre ihren Dienst tut. Das schöne dabei. Die maximale Leistung, die man in das System einspeisen kann, ist eigentlich nur vom verwendeten Kabel abhängig. Für eine normal 100 Watt/Dipol Station reicht es allemal.

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